Traumasensible Teilearbeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Traumapädagogische Handlungsmöglichkeiten bei Dissoziativen Störungen im Rahmen des Ego-State-Disorder
Kinder, Jugendliche und Erwachsene zeigen häufig nach schweren traumatischen Erlebnissen deutliche Ambivalenzen in ihren Verhaltensstrukturen. Sozialpädagog*innen können hierbei beobachten, dass sie sich ambivalent verhalten und es den Anschein hat, dass der/die Klient*in mehrere Ich-Zustände in sich trägt. Manchmal zeigen sie sich kooperativ, interessiert und paktfähig, doch im nächsten Moment rasten sie aus, laufen davon oder verletzen sich selbst. Hierbei handelt es sich häufig um dissoziative Störungen im Rahmen des Ego-State Disorder, die betreuende Pädagog*innen oftmals zur Verzweiflung bringen.
Dieses Seminar bietet daher einen Einblick in die Diagnostik der dissoziativen Störungen und stellt Methoden vor, wie man im pädagogischen Alltag diese Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen fachlich begleiten kann und dabei einen kühlen Kopf bewahrt.
Inhalt
Entwicklung von Ego-States nach Traumatisierungen
Erkennen der unterschiedlichen Ich-Zustände im Alltag
Diagnostik von dissoziativen Störungen
Gesprächsführung bei dissoziativen Störungen
Besonderheiten im Umgang mit dissoziativen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Umgang mit Überragungen und Gegenübertragungen
Methoden im pädagogischen Umgang
Ziele
Erkennen von dissoziativen Störungen
Ich-Zustände richtig zuordnen
Umgang mit Ich-Zuständen im Alltag
Anwendung von grundlegenden Methoden im Umgang mit dissoziativen Störungen
besserer Umgang mit Belastungsfaktoren
Einsatz von neuen Arbeitsmethoden/Arbeitsmaterialien