Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen stellt pädagogische Fachkräfte vor große fachliche und emotionale Herausforderungen. Das Seminar vermittelt fundiertes Hintergrundwissen zu Formen, Ursachen und Funktionen selbstverletzender Handlungen und schafft Sicherheit im Umgang mit betroffenen jungen Menschen. Gleichzeitig werden Auswirkungen auf Peers und Gruppenprozesse beleuchtet, um pädagogische Settings ganzheitlich zu stärken. Handlungsstrategien und Skills werden gemeinsam erarbeitet.
Inhalt
Definition und Motive für Selbstverletzung bei jungen Menschen
therapeutische Ansätze im Überblick
Skillsammlung und Notfallkoffer für die Praxis
pädagogische Interventionsmöglichkeiten in der praktischen Arbeit
Fallbeispiele aus der Praxis
Aufbau/Methodik
Das Seminar ist praxisorientiert und interaktiv gestaltet. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen, werden gemeinsam Präventionsansätze und Handlungsstrategien für die Praxis erarbeitet. Offene Diskussionsrunden im Plenum und das Einbringen von Fallsituationen in Kleingruppen (Breakoutrooms) sichern die Nachhaltigkeit des Gelernten.
Ziele
Erkennen von Selbstverletzendem Verhalten und dessen Funktion bei Kindern und Jugendlichen