Manchmal hat man das Gefühl, für Kinder und Jugendliche dreht sich die Welt nur um Konsum: ob es um Handy, Internet, Spielkonsole und TV geht, oder um die neusten Markenklamotten, Fast Food und "In"-Getränke ... anderes ist für manche Jugendliche kaum ein Thema. Dass eine so starke Konsumorientierung sich nicht nur auf die Persönlichkeit nachteilig auswirken kann sondern mittel- und langfristig auch gesellschaftliche Probleme aufwerfen kann scheint für Laien und Experten außer Zweifel zu stehen.
Stellt sich die Frage, wie man als SozialpädagogIn oder JugendleiterIn mit dieser Zeiterscheinung umgeht. Wie kann man Jugendlichen wieder einen Zugang zu Sinn und Werten erschließen und sie von ihrer passiven Konsumhaltung abbringen?
Vom 20. bis 23.10.08 bot sich bei den Stamser Jugendvisionen die Gelegenheit, sich mit dem Themenkreis auseinander zu setzen, die Einschätzung von ExpertInnen zu hören, mit KollegInnen ins Gespräch zu kommen und in Workshops Strategien und Wege zu erarbeiten, wie man der Konsumorientierung begegnen kann und neue Wege in der Jugendarbeit findet. Ob erlebnis- oder theaterpädagogisch, über Rituale oder aktivierende Methoden, durch das Kennenlernen von Best-Practice-Beispielen oder in der Zukunftswerkstatt - die Stamser Jugendvisionen boten wieder vielfältige Möglichkeiten sich für die tägliche Arbeit zu rüsten.
Für Interessierte sind Ergebnisse und Eindrücke demnächst nachzulesen unter www.sozialpaedagogik-stams.at
Eine Veranstaltung von Institut für Sozialpädagogik, Stams Jugendreferat und Medienzentrum des Landes Tirol Kontakt & Co., Suchtprävention Jugendrotkreuz BOES Tirol
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