Inhalt Dieser Lehrgang vermittelt nicht nur fundiertes sozialpädagogisches Know-how und praxisrelevante Grundlagen. Durch das Einfließen vieler Übungen, Fallbesprechungen und der Möglichkeit zur persönlichen Reflexion mit den Themen des Lehrgangs, wird ein Transfer in die Praxis möglich. Das Lehrgangskonzept wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen sozialen Einrichtungen Oberösterreichs erstellt und spiegelt sich…
Sexualpädagogik In einer sexualisierten und »aufgeklärten« Welt sollte man davon ausgehen, dass der Umgang mit Sexualität im Allgemeinen und die Sexualerziehung im Besonderen im pädagogischen Alltag angekommen sind. Tatsächlich sind LehrerInnen, PädagogenInnen und andere Fachkräfte in den verschiedensten Arbeitsfeldern (Kindergarten, Behinderteneinrichtungen, Altersheimen …) meist aber inhaltlich unsicher, methodisch wenig gewappnet…
Bei diesem Schwerpunktseminar setzen Sie sich intensiv mit dem Thema der Transkulturalität, ihrer Begriffe und Definitionen auseinander. Sie erhalten wertvolle Daten und Fakten zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Migration und behandeln Themen, wie Haltung, Vorurteile und Stereotype. Sie bekommen das fachliche Know how, um Ihre eigene transkulturelle Kompetenz zu…
"Bewegliches Theater" - beschreibt eine Kombination des klassischen Theaters mit anderen körperlichen Darstellungsformen (wie Tanz und Sport), um den Teilnehmern eine möglichst große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten zu bieten. Das Konzept ist auf verschiedene Altersgruppen anwendbar. Nach einem kurzen theoretischen Input, werden wir selbst aktiv. Im Vordergrund steht sowohl das Miteinander…
Widerfährt uns emotionaler Schmerz, so widerstreben wir diesem Erleben automatisch: Wir versuchen es zu bekämpfen, davor zu fliehen oder verstricken uns darin, was das Leid nur verschlimmert. Meist schämen wir uns und geben uns selbst die Schuld. Scham und Selbstverurteilung sind zentrale transdiagnostische Prozesse, die psychische Erkrankungen aufrechterhalten. Geborgenheit, Verbundenheit,…
»Was nutzt ein hoher IQ, wenn man ein emotionaler Trottel ist!« (Daniel Goleman). Ein gebildeter Mensch sollte heute mehr als nur Fertigwissen reproduzieren können. Die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts hat viele Namen: »Emotionale Intelligenz«, »Soziale Kompetenz«, »Soft Skills« oder »Herzensbildung«. Immer geht es um den intelligenten Umgang mit den eigenen…
Familiäre Gewalt hat viele Wurzeln, aber wenn sie sich entfaltet, dann sind oft wichtige Gemeinsamkeiten erkennbar, vor allem intensive Erregungszustände im Kontext von Bindungsbeziehungen, die das reflektierende Mentalisieren temporär hemmen. Ein hohes Erregungsniveau führt dazu, dass man sozusagen »rotsieht« und dass unreflektierte Annahmen über die eigene Person und andere Menschen…
An diesen beiden Seminartagen möchte ich den TeilnehmerInnen die Basiselemente des SEN-Modells als lösungsfokussierte Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe näherbringen. SEN steht für »Sicherheit entwickeln und Entwicklungskraft nutzen« und fungiert als Rahmenmodell, um die KlientInnenarbeit im Feld der Kinder- und Jugendhilfe unter Beachtung konkreter Gefährdungen nach lösungsfokussierten Prinzipien zu…
Jeder kennt sich in seiner guten Lebensenergie, wie sie in einer positiven Grundstimmung fließt und wie sie sich nach außen überträgt. Wir kennen uns aber auch wie versteinert, überanstrengt, aus dem Gleichgewicht geraten. Und als Lösung versuchen wir unsere Energie in eine bestimmte Richtung zu zwingen – was wiederum Kraft…
Konflikte sind in lebendigen Organisationen – seien diese Paare, Familien oder Teams und Institutionen – unvermeidlich. Sie gibt es überall dort, wo Entwicklung und Veränderungen möglich sind. Wo Konflikte nicht zugelassen werden und verboten sind, entstehen oft zerstörerische Auseinandersetzungen oder es breitet sich eine lähmende, ebenfalls zerstörerische Stagnation aus. Konflikte…
Perspektivenwechsel, Aufstellungsarbeit und intuitive Zugänge: Maximilian und Johannes Narbeshuber – Vater und Sohn – laden zu einem sehr persönlichen, erfahrungsbasierten Austausch und zu praktischer Fallarbeit ein. Dieses Seminar zielt nicht auf eine theoretische, konzeptionelle Aufarbeitung dieser Themenfelder ab. Im Fokus steht vielmehr ein neugieriges, forschendes sich Einlassen auf konkrete Erfahrungen…
8. Pro Juventute-Fachtagung mit namhaften Referentinnen und Referenten im St. Virgil Salzburg zum Thema »Wohlergehen und das gute Leben für Kinder und Jugendliche« »Wohlergehen und das gute Leben – für Kinder und Jugendliche« so lautet der Titel der Pro Juventute Fachtagung 2019. Die Frage nach dem guten Leben ist so…
Schuld und Scham sind unter den hemmenden Gefühlen wie Angst, Wut, Hilflosigkeit oft jene, welche KlientInnen am wenigsten gerne zeigen und verändern möchten und können. Wir stellen uns in diesem Seminar der Frage, wie wir entdecken können, dass KlientInnen unter diesen Gefühlen leiden. Es geht darum, ob wir sie in…
Selbstliebe und Lebenslust, das sind die Zutaten für ein erfülltes Leben! Mit viel Musik und Bewegung, mit Übungen, Meditationen und Aufstellungen aktualisieren wir unsere Herzenswünsche. Achtung: Das kann heiß werden! Die ICH-SELBST-VERKÖRPERUNGUNG ermöglicht uns einen bewussteren Umgang mit Körpersignalen und Herzenswünschen, unterstützt unsere Selbstmächtigkeit und Freude am Leben. Das Geheimnis…
Positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kann heute vor allem dann gelingen, wenn die verantwortlichen Erwachsenen (Eltern, LehrerInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, Psychologen, ...) eine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln und sich gegenseitig unterstützen, unabhängig davon, in welchen Kontexten die Zusammenarbeit (Schule, Nachmittagsbetreuung, Kinder- & Jugendhilfe, Psychiatrie ...) wichtig ist. Erfolgreiche Pädagogik bedarf der…
Was ist das Problem? Was soll anders sein? Wie soll es sein? Wie komme ich dorthin? Therapeut und Berater können mit Klienten oft keine Lösungen finden, wenn sie sich nur der Sprache bedienen. Die Arbeit mit Symbolen ebnet den Weg. Vorbewusstes und strukturelle Bedingungen werden so direkter und umfassender erreicht.…
Was bedeutet Beteiligung eigentlich genau? Welche Rolle spielt sie für die Entwicklung der jungen Persönlichkeiten, die wir betreuen und für unsere gleichwürdige Beziehung mit ihnen? Wie kann man Kinder und Jugendliche sinnvoll an der Gestaltung des gemeinsamen Alltags beteiligen? Wo liegen die Grenzen? Wo die Möglichkeiten? Ziele sind die Auseinandersetzung…
Skills-Training Das Skills-Training basiert auf den Elementen der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) von Marsha M. Linehan und wird im stationären und ambulanten Bereich sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen erfolgreich eingesetzt. Die emotionalen, verhaltensbezogenen, kognitiven und zwischenmenschlichen Fehlregulationen sowie die Identitäts- und Selbstwertproblematik mit ihren spezifischen Mustern liefern die Grundlage…
Psychogene Essstörungen sind in ihrer unterschiedlichen Ausprägung besonders in der Entstehungsphase schwer zu erkennen. Es handelt sich um einen schleichenden Prozess, in dessen Anfängen jedoch bereits Handlungsbedarf besteht. Daher wollen wir uns neben der Betrachtung der Hintergründe vor allem der Früherkennung widmen und darauf eingehen, welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ableiten…
In den kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken werden immer häufiger Patienten mit Migrationshintergrund und multiplen Symptomen wie Sozialverhaltensauffälligkeiten, gesteigerte Impulsivität oder Aufmerksamkeitsstörung vorgestellt, die ätiologisch mit einem Entwicklungstrauma bzw. mit der transgenerationellen Weitergabe von Traumata der ersten Migrantengeneration im Zusammenhang stehen. In diesem Seminar wird der Transfer westlicher Traumaarbeit auf andere…
»Kontakte zur Herkunftsfamilie« ist eines der kompliziertesten Themen nicht nur im Pflegekinderbereich, sondern auch in der Heimerziehung/in Wohngruppen. Das Kind spürt bei den Begegnungen, dass es mit seinen leiblichen Eltern nicht mehr so zusammengehört wie Eltern und Kinder sonst. Zugleich wird der Schmerz angerührt, mit den Eltern nicht mehr jeden…
„Motivational Interviewing (MI)“:Motivierende Gesprächsführung wird in vielen Bereichen des Gesundheitswesens angewandt, indenen es um die Einleitung und Begleitung von Veränderungsprozessen geht. MI bietet einen praktikablenAnsatz, um die Eigenmotivation zur Veränderung zu stärken und KlientInnen dabei zuunterstützen konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln. Neben einer theoretischen Einführungbeinhaltet dieser Workshop Anregungen für den Berufsalltag…
Methoden und Materialien für die psychosoziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. »Das Spiel ist die Sprache des Kindes.« Die psychosoziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zeichnet sich insbesondere durch ihre vielfältigen, meist spielerischen Methoden aus. Ziel dieses Seminars ist die anschauliche Darstellung der Besonderheiten in der Arbeit mit Kindern und…
Wie schaffe ich es kraftvoll und authentisch aufzutreten und eine lebendige Beziehung zu mir selbst und meinem Publikum herzustellen? Was bedeutet es präsent zu sein und wie bringe ich mein Publikum dazu, mir zu folgen? Mit Impulsen rund um die Thematik Auftreten und Präsentieren und mit abwechslungsreichen Methoden und praktischen…
Prävention meint neben der konkreten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie der Information und Fortbildung von erwachsenen Bezugspersonen auch das in den Blick Nehmen struktureller und institutioneller Rahmenbedingungen von pädagogischen Einrichtungen. In dem Seminar stellen wir strukturelle Risiko- und -Präventionsfaktoren für pädagogische Einrichtungen vor. Anhand von konkreten Methoden besprechen wir,…
Ziel des Seminars ist es, den TeilnehmerInnen das Thema Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung aus rechtlicher und psychologischer Sicht näherzubringen sowie Möglichkeiten darzulegen, wie überprüft werden kann, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder nicht. Es wird im Speziellen auf Fragestellungen im familienrechtlichen Bereich eingegangen, wobei der Schwerpunkt auf Aspekten der allgemeinen und speziellen…
»Guten Tag, ich heiße André, ich bin ein Junge, ich esse keine Bonbons und ich gehe nicht zur Schule!« So lautete der Standardsatz, mit dem André Stern den Erwachsenen begegnete, wenn sie ihn darauf ansprachen, warum er zu Zeiten, in denen andere Kinder in der Schule waren, frei herumlief. Der…
Scham und Selbsthass sind zentrale Aspekte der Borderline-Persönlichkeitsstörung, mitbegründet durch extrem invalidierende frühe Bindungserfahrungen. Die damit einhergehenden dysfunktionalen Emotionsregulations- und Interaktionsmuster führen zu starkem Leid bei den Betroffenen, den Angehörigen/Bezugssystemen und machen die Therapie auch für uns BehandlerInnen häufig herausfordernd. Was braucht eine Person, die von einer Borderline-Störung betroffen ist,…
Achtsamkeit ist die Grundkompetenz in der professionellen Begleitung von Menschen. Übungen aus dem Achtsamkeitsbereich vertiefen und verfeinern die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung des Gegenübers und gleichzeitig jene von uns selbst stellt die Grundlage für ein bewusstes Verhalten dar. Mit zunehmender Achtsamkeit erhöht sich die Kompetenz, die eigenen Reiz-Reaktions-Muster noch besser zu…
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